Es befindet sich im Haus des ehemaligen erzbischöflichen Schlosses. Im Museum werden Exponate zur regionalen Geschichte und zur Flößerei ausgestellt. Einzigartig ist die Ausstellung von Moldavitsteinen, für die Kinder ist auch eine "Welt der Marionetten“ vorbereitet.
DIE STADTGALERIE U ZLATÉHO SLUNCE
Hier sind besonders alle Liebhaber bildender Künste angesprochen. Das ganze Jahr hindurch stellen sowohl einheimische als auch ausländische Künstler aus. In der Sommersaison finden die traditionellen „Týner Kunsthöfe“ statt – eine Ausstellung aktueller bildender Kunst.
DIE ST.- JAKOBS – KIRCHE
Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ursprünglich wurde sie dem Hl. Christophorus - dem Schutzpatron der Furten und Wege - geweiht. Im Jahre 1569 wurde die Kirche renoviert und bekam einen neuen Patron, den Hl. Jakob.
DIE BURG
Sie wurde Ende des 13. Jahrhunderts an der Stelle einer Holzfestung als Sitz des bischöflichen Verwalters der herrschaftlichen Güter erbaut. Die ursprüngliche Gestalt der Burg ist nicht bekannt. Es haben sich nur die Zugangsbrücke vom letzten Renaissanceumbau am Ende des 16. Jahrhunderts, der Burggraben und ein Überrest des Schutzwalls erhalten.
DER DREHBARE ZUSCHAUERRAUM
Das Open-Air-Theater befindet sich im Park an der Stelle der ursprünglichen Burg. Es wurde im Jahre 1983 gebaut und ist vergleichbar mit dem drehbaren Zuschauerraum in Český Krumlov. In der Sommersaison veranstaltet hier das lokale Amateurensemble Vltavan Theatervorstellungen.
TIPPS FÜR AUSFLÜGE
DAS GROSSE DEPOT
Eine Gruppe Barockstatuen auf dem ehemaligen Übungsplatz der kaiserlichen Artilleristen bildet eine charakteristische Dominante auf der rechten Straßenseite in Richtung Tábor. Sie erinnert an ein tragisches Ereignis im Jahre 1753 – damals explodierte das Schießpulver bei der Vorbereitung einer Übung, der die Kaiserin Maria Theresia selbst zusehen sollte. DER AUSSICHTSTURM IM SEMENEC
Ursprünglich wurde an dieser Stelle ein Holzpavillon aufgestellt. In den 30er Jahren wurde er durch einen 5m hohen Betonaussichtsturm ersetzt. Er bietet eine schöne Aussicht auf die Moldau und die Stadt, die besten Sichtverhältnisse sind im Frühling und in den Wintermonaten – die Hänge sind nicht bewachsen.
DIE STATION „HILFE FÜR DIE NATUR“
Sie befindet sich beim Wald Semenec auf dem Weg zum Zusammenfluss von Moldau und Lainsitz. Es gibt hier ein Arboretum, einen botanischen Garten und eine geologische Ausstellung. Für die Besucher stehen verschiedene Spiele unter freiem Himmel bereit.
DIE MÜNDUNG DER LAINSITZ IN DIE MOLDAU
Sie ist ungefähr 30 km von der Stadt Týn nad Vltavou entfernt. Die Lainsitz fließt von der rechten Seite in die Moldau. Am Zusammenfluss steht seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine Barocksäule, die dem Hl. Johann Nepomuk- dem Schutzpatron der Flößer- geweiht ist.
DIE TALSPERRE HNĚVKOVICE
Sie befindet sich 4 km von Týn nad Vltavou. Die Wasserfläche bei Vollstau beträgt 312 ha und erstreckt sich über 16,2 km Länge bis zur Stadt Hluboká nad Vltavou.
VLTAVA / DIE MOLDAU
Auf der Moldau gibt es ausgezeichnete Bedingungen für Angler und Schiffausflüge nach Kořensko und Orlík nad Vltavou.
ŽIDOVA STROUHA
Der Bach Židova strouha ist nur 20,5 km lang. Er entspringt nicht weit vom Dorf Bzí und bildet in Bechyně unter der Stadt eine romantische Schlucht mit zerklüfteten Felsen und Höhlen. Er mündet dann in die Lainsitz. Besonders sein Schlussabschnitt ist sehr schön und hat eine unvergessliche Atmosphäre. Im Jahre 1988 wurde er zum Naturdenkmal erklärt.
DAS MUSEUM DER HISTORISCHEN FAHRZEUGE IN POREŽANY
Das Museum befindet sich 10 km südöstlich von Týn nad Vltavou. Es werden hier historische Fahrzeuge, Motorräder und Kutschen ausgestellt.
PÍSECKÉ HORY / PÍSEKER BERGE
Der Píseker Berge genannte Waldkomplex bildet einen vielgliedrigen Kamm ungefähr 10 km nordwestlich von Týn nad Vltavou in Richtung Písek. Die Bezeichnung „Berge“entstammt der Bergbau-Vergangenheit dieses Gebietes im Mittelalter. Wanderwege verbinden das Gebiet „Vltavotýnsko“ mit dem Píseker Gebiet. Interessante Ziele sind der Vysoký Kamýk (628 m.ü M.), die Goldbergbauregion auf der Komet und das Königsbrünnlein (Králova studánka).